news

„spin future politics“ – im Maschinenraum der Politikberatung

Banner_Polisphere_News2

Der CHECKPOINT 2014 bietet am 19. September unter dem Motto „spin future politics“ spannende Einblicke in die Welt der Politikberatung. Bereits zum 9. Mal wartet auf die Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm, um die vielfältigen Karrieremöglichkeiten an der Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft einmal aus der Nähe kennenzulernen. Einblicke geben in diesem Jahr: 365 Sherpas, Advice Partners, fischerAppelt, Johanssen+Kretschmer, Ketchum Pleon, MSL Germany und Weber Shandwick. Mit ganz unterschiedlichen Formaten wie Agentur-Pecha-Kucha, Speaker´s Corner, Chatrooms und „Elefantenrunde“ stellen sich die Beratungsunternehmen vor und bieten Gelegenheit zum Austausch und zum Netzwerken. Zusätzliche Möglichkeiten für Gespräche in lockerer Atmosphäre bieten der Messebereich und die anschließende Networking Night. Mehr Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt’s hier: www.ckpt.org

Die Europawahl bei der #IKPK 2014

IKPK2014

Die Europawahl wird einige bahnbrechende Veränderungen in der europäischen Parteienlandschaft hervorbringen. Wie konnte es dazu kommen und welche Schluss- folgerungen sollte man daraus ziehen? Wie können traditionelle Parteien wieder attraktiver werden? Welche Erkenntnisse bringt uns die Wissenschaft und was können wir noch immer aus den USA lernen? Dies sind Fragen, mit denen sich Politiker und Kampagnenmacher aus Parteien und Organisationen weltweit befassen. So auch die Experten der diesjährigen Internationalen Konferenz für Politische Kommunikation der Konrad Adenauer Stiftung am 12./13.Oktober 2014 in Berlin. Ein weiteres Thema wird die Kommunikation in internationalen Krisen in Zeiten der Social Media sein und auch das Stimmungsbild des Volksentscheids über die schottische Unabhängigkeit wird bewertet werden. Programm und Anmeldung: http://www.kas.de/wf/de/17.57878/

Die Mär von der Pressearbeit

ECM2014-Web

Die Zukunft der Öffentlichkeitsarbeit gehört den sozialen Medien. Klassische Pressearbeit wird immer unwichtiger. Das sind zwei der Ergebnisse des European Communication Monitors (ECM), der von der European Public Relations Education and Research Association (EUPRERA) erstellt und von der Kommunikationsagentur Ketchum Pleon unterstützt wurde. Rund 2.800 Kommunikationsprofis aus 42 Ländern wurden befragt: Während heute noch 76 Prozent der PR-Manager Pressearbeit für wichtig halten, sinkt dieser Wert mit Blick auf 2017 um 35 Prozentpunkte. Im Vergleich: für TV und Radio beträgt der Bedeutungsrückgang lediglich 13 Prozentpunkte. Um Stakeholder und Zielgruppen anzusprechen werden bis 2017 Social-Media-Plattformen wie Facebook und Twitter (plus 26 Prozentpunkte) und vor allem Instrumente für die mobile Kommunikation – zum Beispiel Apps – (plus 40 Prozentpunkte) nach Einschätzung der PR-Weisen immer wichtiger. Deutsche Unternehmen haben Nachholbedarf Die deutschen Unternehmen hinken allerdings in Sachen Websiten-Innovation hinterher: So hätten nur zwei von drei Organisationen in Deutschland ihre Internetauftritte für mobile Endgeräte optimiert. „Lediglich jede dritte bietet Apps für Smartphones und Tablets an“, sagt Dirk Popp, Deutschland-Chef von Ketchum Pleon. „Unternehmen in Frankreich, den Niederlanden oder Dänemark setzen viel stärker auf Apps.“ Dabei sollte mobile Kommunikation vor allem Information nutzerfreundlich anbieten. Das finden zumindest sechs von zehn deutschen PR-Managern. „Umso mehr verwundert es,…

Die kritische Masse

CM

Die Idee ist ganz einfach: Wenn man auf deutschen Straßen als Fahrradfahrer in einem Pulk fährt, der eine gewisse Größe – also die „Critical Mass“ – erreicht hat, so hat man Vorfahrt. Es gilt sogar: Wenn der erste der Gruppe bei grün über die Ampel fährt, darf die gesamte Gruppe die Ampel durchfahren, egal, welche Farbe die Ampel beim letzten Gruppenmitglied hat. Geregelt ist das in Paragraph 27 der StVO, der mehr als 15 Radfahrer mit der selben Strecke als Verband ausweist. Dieser Verband darf dann auf der Straße zu zweit nebeneinander fahren und eine gesamte Spur auf der Straße einnehmen. Diese Verkehrsregel machen sich in Deutschland seit einiger Zeit Radfahrer in mehreren Städten zu Nutze und treffen sich immer am letzten Freitag im Monat, um auf die Kernthemen für Fahrradfahrer im Straßenverkehr aufmerksam zu machen: Mangelnde oder schlechte Radwege, rowdyhafte Autofahrer, generell mehr Rechte für Fahrradfahrer und Fußgänger, weniger Abgase und vor allem autofreie Städte. Mit den Fahrrad-Demos soll der Politik gezeigt werden, dass endlich etwas geschehen muss auf den Straßen deutscher Großstädte. Der Ursprung der Bewegung liegt in San Francisco. Dort trafen sich Anfang der 1990er Jahre Pendler auf dem Rad zu „Commute Clots“ – Pendlerklumpen, um gemeinsam…

Grüne Ideen der Zukunft

Grüne Parteidebatte

Die Grünen möchten sich weiterentwickeln und wollen dazu online Meinungen über Themen sammeln, die unser Leben bestimmen werden. Und ganz nebenbei wollen sie sich auch noch als Programmpartei etablieren. Auf ihrem Blog können (grüne) Debattierfreunde seit Ende Juni die Themen ökologisch-soziale Marktwirtschaft, Arbeitszeit, Freiheit und Ernährung diskutieren. Die Themen sollen nichts Geringeres, als die Gesellschaft der Zukunft beschreiben. So wird im Themenfeld „Freiheit“ über die Wahl der Lebensentwürfe diskutiert. Die Grünen verstehen darin „die Chance für kommende Generationen frei über ihr Leben zu entscheiden und Freiheit von exzessiver staatlicher Überwachung“. Das Themenfeld „Wirtschaft und Wachstum“ möchte über die wirtschaftliche Entwicklung, vor allem im Lichte des Klimawandels das „Zusammenbringen von Ökologie und Ökonomie“ diskutieren. Zeitpolitik und Ernährung sollen die Grundlage für unsere Lebensqualität durch Arbeitszeiten, die sich nach den Menschen richten, und gutes Essen sichern. „Wie denken wir Grüne über zentrale Zukunftsfragen? Welche Politik können wir daraus entwickeln und vor allem mit welchen Konzepten und Projekten überzeugen?“ erklärt Michael Kellner, Politischer Bundesgeschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen, den Hintergrund der Aktion, zum Start des Blogs. Das Blog ist eine gute Idee, allerdings fehlt zum Debattieren ein wenig die Übersicht. Oft muss man aktiv nach einer Definition der vier Teilbereiche suchen und die…